KLAFS

Schwäbisch Hall / Deutschland

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Klafs ist eine deutsche Marke, die sich auf die Gestaltung von Entspannungsoasen für Körper und Geist spezialisiert hat. 1928 gegründet, hat sich das Familienunternehmen im Laufe der Jahre zum Leader auf dem Weltmarkt der Wellness & Spa- Produkte entwickelt: Es beschäftigt über 600 Mitarbeiter, hat Niederlassungen in Deutschland, Österreich, Polen und der Schweiz sowie über 60 internationale Handelspartner, die Produkte gemäß den höchsten Qualitätsstandards gewährleisten. Die Tradition der Sauna stammt bekanntlich aus Finnland, wo auch heute noch fast jedes Haus über einen Dampfbad-Bereich verfügt. Die Saunakultur hat sich im Laufe der Jahrhunderte weiterentwickelt und ist auch heute im restlichen Europa und weltweit in Form von Spas vieler Hotels vertreten. In Privathäusern werden Saunen hingegen eher seltener installiert, obwohl auch hier ein zunehmender Trend zu verzeichnen ist. Deshalb will Klafs neben der Hotelbranche auch genau diese Privatinteressenten ansprechen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, mit einer Reihe ästhetisch schöner Produkte von höchster technischer Qualität, aber mit reduzierten Maßen eine neue Dimension des Wohlbefindens zu entdecken. So stellt Klafs kompakte Saunen, Dampfbäder, Schwimmbäder sowie Spa- und Fitnesszubehör her. Dabei widmet das Unternehmen Privatpersonen und Hotels die gleiche Aufmerksamkeit und bietet Ihnen eine Reihe von Lösungen für den jeweiligen Platzbedarf und Energieverbrauch, ohne jemals die Ästhetik zu vernachlässigen. Das Design eines jeden Produkts ist auf einen komfortablen und praktischen Gebrauch ausgelegt. Darüber hinaus kann jede Lösung auf den jeweiligen Bedarf abgestimmt und für jedes Ambiente individuell gestaltet werden.

Saunen von Klafs: natürliche Materialien und Schutz der Umwelt

Jede Holzart hat spezifische Eigenschaften und Klafs ist in der Lage, die beste für die Herstellung der im Katalog angebotenen Produkte auszuwählen. Das robuste porenlose Holz der kanadischen Hemlocktanne eignet sich perfekt für Saunen und das SANARIUM®, denn es ist selbst unter extremen Bedingungen formstabil und kann Wärme sehr gleichmäßig abstrahlen. Für die Sitze wird dagegen ein weiches und splitterfreies Holz wie das der nordischen Abachi-Holz oder Pappel mit geringer Wärmeleitfähigkeit verwendet, während die Schrauben vor Korrosion und Rost geschützt sind. Vielfältige Finishs stehen für die Außenoberflächen zur Auswahl, die modern oder traditioneller sein können und manchmal von internationalen Designern entworfen werden. Wie zum Beispiel von Matteo Thun, der für Klafs ein Sauna- und Dampfbad-Modell designt und benannt hat. Klafs setzt sich aktiv für Energieeinsparung und einen verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen ein, um die Kohlendioxidemissionen so gering wie möglich zu halten. Das hochwertige Holz für den Bau der Saunen wird auf nachhaltige Weise hergestellt: In der Tat handelt es sich um zertifiziertes Holz, das eine ganze Reihe von ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Standards einhält. Die gesamte Produktion verfolgt das Ziel, möglichst wenig Material zu verschwenden. Abfälle werden recycelt und wenn möglich wiederverwendet: So gelangen Holzspäne zum Beispiel automatisch in einen Ofen, um sie in Wärme zu verwandeln. Auf diese Weise werden 80 % der zur Gebäudeheizung benötigten Energie aus Holzabfällen erzeugt, ohne dass zusätzliche Energiequellen notwendig wären oder Transportkosten anfallen. Zudem setzt man auf lokale Lieferanten, um die Qualität zu steigern und die Transportkosten zu senken. Insbesondere erfüllt die Kollektion Green Sauna die Ansprüche sehr umweltbewusster Kunden, die zwar nicht auf diesen ganz besonderen Moment der Entspannung verzichten möchten, aber die dennoch auf einen niedrigen Energieverbrauch achten. Dank verschiedener hochtechnologischer Praktiken zur Nutzungsoptimierung werden Energieeinsparungen von bis zu 40 % erzielt. Die Solar Sauna hingegen nutzt zum Aufheizen Sonnenenergie (also kostenlos) und reduziert so den Verbrauch im Vergleich zu einer herkömmlichen Freiluftsauna um fast 70 %.

Die Finnische Sauna: historische Hintergründe

Die ältesten finnischen Saunas stammen aus einer Zeit von vor 10.000 Jahren und waren einfache Erdgruben, deren Wände mit Tierhäuten verkleidet wurden. Heute existieren sie in dieser Form nicht mehr, aber ihr modernes Pendant ist die Zelt-Sauna. Das erste Saunahäuschen, Vorfahre von denen uns heute bekannten, traf einige tausend Jahre später ein und bestand aus gestampftem Erdboden, drei ebenfalls aus Erde bestehenden Wänden, einer Holztür und einem Dach aus Baumstämmen und Gras. Eine Art Ofen in der Ecke heizte den Raum und ein horizontal platzierter Baumstamm diente als Bank. Vor etwa 2000 Jahren begann sich die Rauchsauna auszubreiten, die bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts genutzt wurde: Viele Stunden lang erhitzte Holz den Raum und füllte ihn dabei mit Rauch. Bei Erreichen der Temperatur ließ man den Rauch ausströmen und konnte im Inneren die über mehrere Stunden anhaltende Wärme genießen. Ab dem 18. Jahrhundert verbreiteten sich Saunen mit einem Kaminofen, der zunächst aus Mauerwerk und dann aus Blech bestand. Nach dem 2. Weltkrieg kamen dann schließlich gasbetriebenen und elektrische Saunen zum Einsatz.
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