DE CASTELLI

Crocetta Trevigiana / Italien

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Neue Designideen mit Einrichtungsmöglichkeiten aus Metall. De Castelli verwendet Metall als Sprache und hat im Laufe der Jahre ein breites Angebot aus Einrichtungsgegenständen, Lichtpunkten und vor allem Metallverkleidungen erschaffen. Auf den ersten Blick könnte man meinen, die Kreationen hätten nichts gemeinsam, sie werden aber durch die Verwendung von Metall als edlem und elegantem Material in unterschiedlichen Formen miteinander verbunden. Der zunehmende Erfolg von De Castelli zeigt sich in den zahlreichen Partnerschaften, die das italienische Unternehmen mit den bekanntesten internationalen Unternehmen der Branche eingegangen ist. Dazu gehört die Zusammenarbeit mit Maserati auf dem 89. Automobil-Salon Genf, bei dem De Castelli die Innenverkleidung des Quattroporte SQ4 Granlusso angefertigt hat.

De Castelli: Einrichtungsgegenstände und Zubehör aus Metall

Für De Castelli hat Metall eine Doppelfunktion. In erster Linie dient es zur Einrichtung, gleichzeitig aber können Architektur, Stil und neue Tendenzen damit neu interpretiert werden. So entstehen Elemente für Innenbereiche, die jeder Wohnung eine besondere Note verleihen. So zum Beispiel der vom Studio Zanellato Bortotto entworfene Metallschrank Marea. Abgesehen von der eckigen Form und den Schubladen mit Push-Pull-Öffnung überrascht die meisterhafte Verarbeitung des Metalls, die eine fast malerische Wirkung erzielt. Noch origineller ist die Wirkung von Mida, einem Werk von Martinelli Venezia. Bei diesem Hängeschrank werden Messing, Kupfer und Eisen in einem runden Rahmen miteinander kombiniert, wobei die Schiebetür den Anschein erweckt, als ob ein Himmelskörper vor der Wand schweben würde. Und während Bücherregale wie Existence von Michele De Lucchi und Nippon einen Platz für Kultur und Wissen schaffen, wird mit dem Sofa Loom die Idee des Metalls als Einrichtungskonzept wieder aufgegriffen. Dieses von Filippo Pisan entworfene Stoffsofa besteht aus einem Messinggerüst und spielt mit dem Kontrast zwischen der Härte des Metalls und der Weichheit von Polstermöbeln.
Der Katalog des Unternehmens umfasst auch raffinierte Lösungen für den Außenbereich. Auch hier beginnt alles mit Metall: So entstehen neue Alternativen wie Cottage N.1 von Filippo Pisan. Dabei wird das klassische Gartenhäuschen mit einem Außenprofil aus Corten-Stahl und einer automatischen Innenbeleuchtung neu interpretiert.

Mosaike, Schalldämmer und dreidimensionale Verkleidungen: das Design De Castelli

Im Rahmen der kontinuierlichen Erforschung verschiedener Dimensionen des Designs verwendet De Castelli Metall auch als Mosaikboden oder als Stoff, aber die eindrucksvollste Wirkung erzielt das Design von De Castelli mit den dreidimensionalen Verkleidungen. Vertical Green ist eine dreidimensionale Verkleidung aus Kupfer, die durch die modulare Anordnung von Elementen in Form eines amerikanischen Weinblattes an einen vertikalen Garten erinnert. Diese Kreation aus der Kollektion DeSign imitiert neue Naturszenarien und nutzt Oxidations- und Pinseltechniken, um einen wirklich einzigartigen Effekt zu erzielen.
Neben den dekorativen Wandpaneelen gibt es auch die Dämmplatte De Code, die nicht nur optisch verschönert, sondern auch Schalldämpfung bietet: eine ästhetisch sehr ansprechende technologische Lösung, die durch die Bohrungen des Metalls und Innenschichten aus Naturhanf eine hohe Schalldämmung ermöglicht.
De Castelli stellt Metall also in den Mittelpunkt seines Designs und nutzt es auch für Gegenstände wie Spiegel, Vasen und sogar Artikel für Tiere. Die Kreationen von De Castelli umfassen auch einige Artikel im Bereich der Beleuchtung: Die Wandleuchte Aare wurde von Alexander Purcell Rodrigues entworfen. Das Metall wird hier verwendet, um die eindrucksvolle Natur im Aaretal in der Schweiz nachzubilden, während die Bodenleuchte Ribot von Alessandro Mason aussieht wie eine Skulptur, bei der das Licht in der Struktur aus Messing und Eisen reflektiert wird, sodass eine wasserähnliche Wirkung entsteht.

Die Geschichte von De Castelli von der Gründung bis zur Zeit der Hard Couture

De Castelli wurde 2003 gegründet, kann aber auf die Erfahrung von vier Generationen von Meistern der Eisenverarbeitung aufbauen. Durch dieses im Laufe der Zeit gereifte Fachwissen stellt sich das Unternehmen den Herausforderungen des neuen Jahrtausends und führt am Markt eine neue Idee der Metallverarbeitung ein, bei der das Design und die kundenspezifische Fertigung mehr in den Mittelpunkt gestellt werden. Dies führte zur Einführung des Konzepts "Hard Couture", einer Wortschöpfung, die die zentrale Rolle des Metalls betonen soll: Metall steht im Zentrum von Produktionsprozessen, die nicht mehr rein industriell erfolgen, sondern auch mit Kreativität und Handwerkskunst verknüpft sind. Dank dieser Mischung kann das Unternehmen Produkte zwar serienmäßig herstellen, dennoch handelt es sich um Einzelstücke, da sie das Ergebnis eines Verfahrens sind, das sich jedes Mal auf einzigartige Weise ändert. Auf diese Weise überwindet De Castelli die klassische Auffassung des Metalls, das bisher als "kaltes" Material an den Rand des Designs gedrängt wurde.
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