Nic entstand 2002 durch ein Treffen zweier Designer, die die gleiche Leidenschaft teilten und beschlossen, ihre Kräfte zu bündeln. Daraus sollte in wenigen Jahren ein Unternehmen werden, das im Bereich der
Made in Italy Badeinrichtung eine unumstritten wichtige Rolle spielen würde. Stefano Morelli und Roberto Testale erhielten noch im selben Gründungsjahr von Nic Design auf der ISH in Frankfurt den Design Plus Award für ihre
Duschwanne Victoria. Schon die ersten Kreationen lassen den Ehrgeiz nach bahnbrechenden Produkten in der Branche erkennen. Dazu entwerfen die beiden Kollektionen mit beeindruckenden
Waschbecken und Badkeramik, die die Ausdruckskraft des keramischen Materials betonen. Für diesen reinen und linearen Stil, der heute das Unternehmen in vollen Zügen kennzeichnet, bedarf es eines kontinuierlichen Forschungsprozesses. Dessen ständige Verbesserungen beruhen auf der Synthese eines Ansatzes, der jedes einzelne Objekt in den Mittelpunkt stellt und seine Verbindung zu Materie und innerer Dimension hervorhebt. So gewinnt das Made in Italy mit diesem Unternehmen stark an Bedeutung, da es einerseits das Know-how in einem überzeugend raffinierten Design interpretiert, sich andererseits aber in einen kulturellen Kontext einfügt, der die handwerkliche Verarbeitung des Rohstoffs prämiert.
Badeinrichtung von Nic: schlichte Geometrien und reine Volumen
Im Katalog von Nic finden sich Objekte, die sich in ihrer Schlichtheit durch eine starke, kühne und originelle Persönlichkeit auszeichnen, aber wie kaum andere in der Lage sind, die Plastizität eines einzigartigen Materials wie das der Keramik hervorzuheben. In der
Kollektion Milk der Designerin Ilaria Marelli spürt man eine Spontaneität, die bei der Badezimmergestaltung sonst eher recht selten ist. Die gewünschte und erzielte Wirkung ist eine schlichte Raffinesse, deren Linien an die Unmittelbarkeit und den wenig erforschten Charakter handgefertigter Skizzen erinnern, während sie in Wirklichkeit einen äußerst präzisen Entwurf verbergen, hinter dem eine langjährige Erfahrung im Bereich der Badezimmereinrichtung steckt. Insbesondere spiegeln die
Standwaschbecken der Kollektion Milk als urtümlich inspirierte Totemfiguren genau Nics Faible für die Reinheit der Keramik wider.
Klare Volumen und strenge Geometrien kennzeichnen auch die Produkte der
Kollektion Ovvio. Hier verleiht der
freistehende Waschtisch - ein perfekter Zylinder - dem Raum Energie und Charakter. Reine Formen finden wir auch beim
Waschtisch Semplice aus der gleichnamigen Kollektion. Der regelmäßige, starke Monolith ist ohne scharfe Kanten designt, was ihn weich und überraschend harmonisch macht. Gewinner des Archiproducts Design Awards 2021 war der
Waschtisch mit Konsole Trama 130 aus der von
Studio 63 entworfenen Kollektion, ein Objekt mit einem äußerst minimalistischen und raffinierten Design: Die offene Struktur, die das scheinbar schlanke Waschbecken trägt, besteht aus einem sehr widerstandsfähigen und langlebigen Material, dem Iroko-Massivholz. Dieses äußerst stabile und nicht poröse Holz eignet sich besonders für feuchte Umgebungen.
Badewannen und Armaturen von Nic
Reine Volumen, totemistische Formen, weiche Geometrien und Urkraft sind die Elemente, die sich auch bei den
Badewannen von Nic wiederfinden: zum Beispiel bei
Pool, einer rechteckigen Badewanne aus Corian, die auch in der Maxi-Version erhältlich ist und mit ihrem reduzierten Profil in einer extrem leichten und formreinen Optik erscheint.
Tub hingegen ist eine quadratische, also sehr kleine Badewanne und die zeitgemäße Neuauflage des klassischen Waschbottichs aus früheren Zeiten, während
Solo die
Armaturen-Kollektion by Nic präsentiert. Erhältlich in verschiedenen Ausführungen - für die Wand-, Stand- und Bodenmontage, für Waschbecken, Bidets und auch für Badewanne oder Dusche - zeichnet sich die Kollektion durch ein reines, lineares Design aus.